Ausrüstung: Sony GV-D200 portabler Digital8-Player und Sony DSR-series Broadcast-Decks (die Digital8 im DV-Modus lesen), kombiniert mit verlustfreier FireWire-Übertragung (IEEE 1394) und Dropout-Interpolationssoftware
Die Digital8-Restaurierung nutzt unsere bestehende Mini-DV-Pipeline, weil die digitale Aufzeichnung identisch ist (DV-Codec, FireWire-Schnittstelle, IEEE 1394 Übertragungsprotokoll). Der Unterschied liegt im Bandlaufwerk — Digital8-Kassetten sind physisch größer als Mini DV und benötigen daher ein Digital8-kompatibles Deck wie den portablen Sony GV-D200-Player oder ein Sony DSR-series Broadcast-Deck mit DV-Modus-Wiedergabe.
Wir erfassen den digitalen Datenstrom verlustfrei per FireWire — bitgenau identisch zu dem, was auf dem Camcorder aufgezeichnet wurde, ohne jegliche zusätzliche Generationsverluste. Die FireWire-Schnittstelle umgeht jede analoge Wandlung vollständig; wir lesen die tatsächlichen digitalen Daten direkt vom Band.
Das Dropout-Problem ist dasselbe wie bei Mini DV. Bänder mit Metallpartikel-Oxidation können dauerhafte Dropouts aufweisen, bei denen die magnetischen Daten unwiederbringlich verloren sind. Unsere Software interpoliert über diese Lücken hinweg, indem sie benachbarte Bilder nutzt — sie erzeugt synthetische Zwischenbilder, um die fehlenden Daten zu überbrücken. Das Ergebnis ist nicht perfekt (manche Augenblicke sind schlicht verloren), aber deutlich besser, als mitten in einer wertvollen Aufnahme pixelige Mosaikblöcke zu sehen.
Bei Digital8-Kassetten, die Camcorder nicht mehr abspielen wollen, haben wir gelegentlich Erfolg mit den Sony DSR-series Broadcast-Decks, die eine breitere Toleranz gegenüber Bandvariationen aufweisen als Consumer-Digital8-Camcorder. Das ist der Grund, warum wir Digital8-Bänder retten können, die andere Digitalisierungsdienste ablehnen.
Sony-GV-D200- bzw. DSR-series-Wiedergabe, verlustfreie FireWire-Erfassung, Dropout-Interpolation und Timecode-Erhalt sind alle standardmäßig im Preis enthalten.