Ausrüstung: Modifizierte JVC SR-series Broadcast-Rekorder mit rackmontierten Cypress Technology Zeitbasiskorrektoren und einer proprietären mehrstufigen Signalkette
Jede VHS-Kassette, die unser Labor erreicht, durchläuft ein kontrolliertes Restaurierungsverfahren, bevor überhaupt digitalisiert wird. Wir drücken nicht einfach auf Play und nehmen auf — wir bereiten jede Kassette darauf vor, das bestmögliche Signal aus einem Medium zu liefern, das nie für die archivarische Langzeitspeicherung gedacht war.
Unsere Wiedergabeinfrastruktur verwendet Broadcast-Rekorder der JVC SR-Serie — Geräte, die ursprünglich für Fernsehstudios gebaut wurden, in denen Signalintegrität nicht verhandelbar war. Diese Decks verfügen über überlegene Kopfeinheiten, einen breiteren Frequenzgang und ein dramatisch niedrigeres Grundrauschen als Consumer-VCRs. Das Ausgangssignal wird durch externe Zeitbasiskorrektoren geleitet, die das Signal stabilisieren und den Jitter, das Flagging und die Bildinstabilität eliminieren, unter denen gealterte Bänder leiden.
Bei Kassetten mit Klebebandsyndrom setzen wir ein sorgfältig kontrolliertes Niedertemperatur-Konditionierungsverfahren ein, um die Bindemittelschicht vorübergehend zu stabilisieren — das verschafft uns ein Zeitfenster, in dem wir eine saubere Übertragung extrahieren können, bevor das Band weiter verfällt. Dieser Prozess erfordert präzise Feuchtigkeits- und Temperaturkontrolle und kann zu Hause nicht sicher durchgeführt werden.
Jeder Schritt dieses Restaurierungsverfahrens ist im Preis enthalten — keine versteckten Kosten, kein Aufpreis für „Premium-Restaurierung".